Archiv für die Kategorie „Prisma“

„Bongiorno“ heisst „Ich liebe Dich“…

Samstag, 30. Juni 2007

Rudolf, der Schlawiner.… wäre ein super Titel für so eine ZDF Eigenproduktion, finden Sie nicht? Ich habe das Drehbuch im Kopf schon fast fertig: Auf Elba trifft der verwitwete Kardiologe Rudolph von Stattelhoffer die smarte Tierpflegerin Hanne, die dort auf der Insel das gebrochene Bein des Schimpansen Rudolf kuriert. Eine unheilvolle Verwechselung, durch lustigen Schabernack des Schimpansen und dessen Namensvetterschaft zum Kardiologen verursacht, lässt den Verdacht entstehen, dass Dr. Rudolph seine Frau ermordet hat. Zwischen Rudolph und Hanne knistert es zwar, aber sie weiß nicht, ob sie dem Kardiologen vertrauen kann.

„Ich würde mich so gerne in Deinen starken Armen fallen lassen, aber ich weiß nicht, ob ich Dir vertrauen kann.“ könnte sie ihm z.B. in einem intimen Moment zuflüstern.

Wird es Dr. van Stattelhoffer gelingen, seine Unschuld zu beweisen? Oder zumindest Hanne davon überzeugen, dass seine Frau wirklich bei einem tragischen Tennisunglück auf dem von Stattelhoff’schen Anwesen umgekommen ist?

Ich denke, man muss zielgruppenorientiert denken, wenn man Erfolg als Drehbuchautor haben will, und das 75-95jaehrige Kernpublikum beim ZDF mag sowohl schmucke Ärzte und Schimpansen.

Halbplanet der Fernsehzeitschriften.

Freitag, 15. September 2006

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Wickert, laut HartlapDer Gelehrtenstreit zwischen Ulrich Wickert, Grande Dame der deutschen Fernsehunterhaltung, und Prisma Chefredakteur Detlef Hartlap hält an. Nachdem Wickert in seiner Sendung Hartlaps Klassiker „Island: Reisen mit Insidertips“ jüngst mit einem lapidaren: „Belanglos! Wer will da hin? Fahren Sie lieber nach Frankreich!“ abfrühstückte, holt Kulturkritikschwergewicht Hartlap nun in seinem aktuellen Editorial zum Rückschlag aus. Und der sitzt!

In einem perfekt konstruiertem Metadialog werden eigene Metaphern hinterfragt, dass diese nicht „vollends schief werden“. Hier wird der Moderator zu einem gestürzten Olympier stilisiert, verbannt zum Dasein in einer einsamen „Nische (…) eine(r) Bücherstube“, dort Wickerts Leidenschaft für Fernsehen mit „Menschenfresserei“ gleichgesetzt. Wickert, ein Halbplanet, Pluto gleich, mit dem bloßen Augen längst nicht mehr sichbar.

Wen interessiert Wickert? Ist das normal, dass ein Moderator und seine Versprecher als spannender empfunden werden als die Nachrichten selbst?

Unsere Antwort auf diese Frage kennen Sie wohl schon.

— Die Redaktion

Prisma goes Bollywood!

Montag, 11. September 2006

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Bollywood, here comes Detlef!Hartlap, metaphorisch betrachtet.Altmeister der deutschen Literatur Günter Grass weiss immer noch zu provozieren. Z.B. Prisma Chefredakteur Detlef Hartlap in seiner neuen Kolumne. Das aktuelle Gedankenspiel: Kopfnoten -> Indien („Auf Computer … scheint der Inder nur gewartet zu haben.„) -> Bollywood -> Grass (war auch mal in Indien) -> SS (man fragt sich langsam, wo Grass noch nicht war?) -> Kopfnoten („So wie [Grass] drauf war … vermute ich, dass er vorzügliche Kopfnoten hatte. Darauf legte man Wert, damals.„)

Sechs! Hinsetzen!

Hartlap goes Pop

Montag, 4. September 2006

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Die Spex, das alte Langweilerblatt, kann einpacken. Detlef Hartlap, der Diederich Diederichsen der deutschen Fernsehzeitschriftenlandschaft, hat seinen unermeßlichen Wahrnehmungshorizont im wöchentlichen Leitkommentar der prisma auf die (für den eingefleischten Skeptiker natürlich viel zu überschwenglichen) Rezensionen des neuen Albums der Hamburger Diskursrocker „Kante“ erweitert und ist damit in der intellektuellen Königsdisziplin angekommen, nämlich der Kritik der Kritik. Opfer seines wie immer um sieben Ecken geführten Gedankengangs sind aber am Ende gar nicht die Nerds aus dem Norden: Hartlap pöbelt Disco-Queen Madonna höchstpersönlich an, indem er ihr gnadenlos und aus heiterem Himmel „tiefe Minderwertigkeistgefühle“ attestiert. Außerdem sei die singende Dame im Gegensatz zum französischen Meisterstrategen Napoleon vollkommen ungebildet. „Das zu sehen“, stellt der ausgewiesene Ostfriesland-Kenner nonchalant fest, „muss man nicht Freud heißen“. Dem ist nichts hinzuzufügen, Monsieur Detlef Detlefsen!

Detlef, der Außerfriesische &#151 die frühen Schriften

Mittwoch, 30. August 2006

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Immer schon hatten wir den dringenden Verdacht, daß sich mit Detlef Hartlap der letzte Feingeist und Freidenker der deutschen Intelligenz in die Chefredaktion eines Beilagenblättchens verirrt hat. Unserere bibliographische Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog liefert jetzt den sensationellen Beweis. Hier ein Überblick über das Hartlapsche Frühwerk, das vor seinen Zeiten bei der „prisma“ entstand — und zwar vor allem in der avantgardistischen Kulturgazette „Ostfriesland-Magazin„, der „Illustrierten für Land und Inseln zwischen Dollart und Jadebusen“, wo Hartlap seinerzeit auch heiße Eisen wie die DDR-Malerei oder die Fußgängerzone von Norden anpackte. Hier die geheime Publikationsliste — exklusiv bei uns!!!

Hartlap, Detlef: Ein Luftschloß aus lauter Löchern… Report über die Chancen eines umstrittenen Projekts: Nationalpark Wattenmeer. In: Ostfriesland-Magazin. Die Illustrierte für Land und Inseln zwischen Dollart und Jadebusen 5 (1983), S. 20-25.

Hartlap, Detlef: Die Gassenhauer von Norden. Eine Stadt wünscht sich ihre Fußgängerzone. In: Ostfriesland-Magazin 12 (1984), S. 71-75.

Hartlap, Detlef: Mitleiden an fremden Zuständen: Eine Stadtrundfahrt durch Norden mit Mathilde Imhoff. In: Ostfriesland-Magazin 8 (1985), S. 108.

Hartlap, Detlef: Emden. Ein Hafen auf Abruf. In: Ostfriesland-Magazin 2 (1985), S. 39-57.

Hartlap, Detlef: Lütetsburg. In: Ostfriesland-Magazin 5 (1985), S. 54-57.

Hartlap, Detlef: Das fremde Land. Ostfriesland für Liebhaber. Norden: Soltau-Kurier 1986.

Hartlap, Detlef: Ostfriesland. Photographie Albert Wehner. Mit Beitr. von Peter Elster. München [u.a.]: Bucher 1986.

Hartlap, Detlef: „Was kann ein Mann mit 72 Schöneres erleben!“ In: Ostfriesland-Magazin 10 (1986), S. 33-41;124-125.

Hartlap, Detlef: Der Pirat mit dem Pudel. Die Wahrheit im Fall Störtebeker. In: Ostfriesland-Magazin 7-10 (1986), S. 37;123-124;100-101;126-127.

Hartlap, Detlef: Unterweg nach Kukelorum. Auf dem Ems-Jade-Kanal. In: Ostfriesland-Magazin 8 (1986), S. 46-49.

Hartlap, Detlef: Unser Hage. Das Buch zum Ferienort. Norden: Soltau-Kurier 1987.

Hartlap, Detlef: Die Leute vom Bahnhof Leer. In: Ostfriesland-Magazin 12 (1987), S. 82-89.

Hartlap, Detlef: Der Strom. In: Ostfriesland-Magazin 3 (1987), S. 46-62.

Hartlap, Detlef: Die Ostfriesischen Inseln. Norden: Soltau-Kurier-Norden 1988.

Hartlap, Detlef: Nachrichten aus dem Nirgendwo. Zeitgenössische russische Malerei in der Emder Kunsthalle. In: Ostfriesland-Magazin 9 (1988), S. 14-19.

Noah, Robert: Gottes Häuser in Ostfriesland. Einl. Essay von Detlef Hartlap. Norden: Soltau-Kurier-Norden 1989.

Hartlap, Detlef: Henri Nannen. Der Sinnenmensch von Emden. In: Ostfriesland-Magazin 1 (1989), S. 13-19.

Hartlap, Detlef: Vom Vorteil der Langsamkeit. 13 DDR-Maler in Emden. In: Ostfriesland-Magazin 3 (1989), S. 78-83.

Hartlap, Detlef: Tschechoslowakei. Reiseführer mit Insider-Tips. Ostfildern: Mairs Geographischer Verlag 1992.

Hartlap, Detlef: Island. Reiseführer mit Insider-Tips. Ostfildern: Mairs Geographischer Verlag 1993.

Erster? Zweiter? Gab’s mehrere!?

Montag, 28. August 2006

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Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, sonst bei Zweitweltkriegs- und Nazithemen mit schnittigen Dokumentationen schnell bei der Sache, halten sich diesmal zurück.„, schreibt Prisma Chef und Gelegenheitsaphorist Detlef Hartlap diesmal in seiner allwöchentlichen Abrechnung mit deutscher Fernsehkultur.

Ein bisschen unangenehm, dass sich das kleine Wörtchen „diesmal“ auf die Schlacht an der Somme bezieht, die schon im Ersten Weltkrieg stattgefunden hat. Das dürfte wohl auch das mangelnde Interesse der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten ausreichend erklären. (Anm.d.Red.: damals gab es nämlich nicht so viele Nazis.)

Hartlap illustriert hier lebhaft die langfristigen Konsequenzen der katastrophalen Vernachlässigung des Geschichtsunterrichts in deutschen Schulen.

Nachtrag: Schreibwaisen

Dienstag, 22. August 2006

So schreibt man teutsch!

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Mutig, mutig, Prisma-Chefredakteur Hartlap! Dass er sich erneut an das heikel Thema „Rechtschreibung“ heran traute (wir berichteten), nachdem er sich mit vorherigen Äußerungen zum Thema gehörig die Finger verbrannt hat, verdient Respekt! Mit dem „Verein Deutsche Sprache“ (VDS) ist wahrlich nicht zu spaßen, sonst spürt man schnell die Bedeutung des guten alten deutschen Begriffs „Schlägertrupp“ am eigenen Leib.

Falls Ihnen allerdings das „pseudokosmopolitische Imponiergehabe vieler Zeitgenossen“ so sehr auf die Nerven geht wie der VDS, können Sie sich für nur €20 darüber aufregen. C’est la vie! Nur der Tod ist umsonst.

Schreibwaisen

Montag, 21. August 2006

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Immer wieder Rechtschreibreform! Diese Woche beschwert sich Prisma Chefredakteur Hartlap über die jenigen, die sich über die Rechtschreibreform beschweren, und macht uns auf einige Tücken der selbigen merksam:

Zwischen wiederfinden und wieder finden, zwischen haltmachen und Halt machen liegen Bedeutungsebenen. Eine gute Rechtschreibung sollte flexibel genug sein, solche Abstufungen deutlich zu machen.

Gut erkannt! Ich möchte ergänzen: Es macht auch einen gehörigen Unterschied, ob man sich einen runterholt oder eben runter holt. (Vergl. „Hatten sie nicht noch ein paar Umzugskartons auf dem Speicher?“, „Ja, meine Kammerzofe kann Ihnen gerne einen runter holen.“)

Und: Ich würde gerne durch drehen am Lenkrad mein Auto lenken. Nicht etwa durchdrehen! Mit der „alten“ Rechtschreibung ist dies nur durch komplizierte Strichpunktkonstruktionen (oder wie es auf Neudeutsch wohl heißt: Semikolon) aus zudrücken: „Ich würde gerne durchdrehen am Lenkrad; mein Auto lenken.“

Das Doppel-S ersetzt an geeigneter Stelle das ß. Daran hat man sich spielend gewöhnt.

Und Schreibmaschinen haben seit geraumer Zeit keine SS Rune mehr. Selbst Günter Grass bereitet das beim Tippen keine Probleme. Machen sie mal einen Punkt.

Die nächste Reform erwächst aus der Basis, aus Internet und Handy.

Das die „Kids“ damit zurechtkommen, ist schon klar, aber bleiben die jenige, die älter als 12 sind und keine SMS-Tastatur mehr bedienen können dabei nicht auf der Strecke?

LG 2 U – Greetz und GN8, AKLA?

die Räd

Guess who’s back … ?

Mittwoch, 16. August 2006

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Mal sehen, wen haben wir diesen Sommer vermisst? Die suesse Volltrunkene an der 2-for-1 Ladies Night in Playa del Playa? Oder doch eher ihn: Detlef Hartlap ist mit dem guten Vorsatz aus dem Urlaub heimgekehrt, tatsaechlich mal den Fernseher einzuschalten! Dabei ist ihm aufgefallen, dass die ZDF Krimis rueckwaerts abspielt.

Besorgt ist Hr. Hartlap allerdings nicht nur uebers Niveau der deutschen Fernsehlandschaft, sondern auch ueber das der Meere.
Willkommen daheim, Herr Hartlap, und raeumen Sie nun endlich die Bude auf!

Top-Tipps zum Gebührensparen.

Montag, 31. Juli 2006

Gebuehrenfreier TV-Genuss

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Keine TV-Taxe für GEZ Wegelagerer abdrücken, und zwar ganz legal. Geht das überhaupt? Ja, denn neuerdings gibt’s auf www.prisma.de alle Eure Lieblingsserien und -spielfilme ganz einfach zum Nachlesen! So spart man sich das teure und zeitraubende Fernsehgucken. Ausserdem gibt’s jede Woche ein mehr oder minder pessimistisches Editorial, diesmal mit Jörg Bärschneider. Der kennt auch einen tollen Tipp zum GEZ-Gebührsparen: einfach Auswandern! Den Tipp hat anscheinend Chef Hartlap befolgt; der Staressayist war zu unserem großen Bedauern schon lange nicht mehr schreibend tätig… Eine Auswahl seiner „Greatest Hits“, wie es auf Neudeutsch wohl heißt, findet der interessierte Leser rechts in der Rubrik „Hartlap Kommentare“.