Köln bekommt ein Barcamp!

Oktober 24th, 2006

Erfreuliche Neuigkeiten. Nach dem ersten deutschen Barcamp in Berlin Ende September, hat Franz Patzig es in die Hand genommen, ein Barcamp in Köln zu organisieren. Und das ziemlich kurzfristig, am 25./26. November in den Räumen von QSC AG (Google Map).

barcamp Cologne

Schlüpfermuseum.

Oktober 18th, 2006

Mit diesem schönen Flyer wirbt das Rheinischen Industriemuseums für die aktuelle Austellung: „Dessous 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche„. Ob die junge Dame auch einen iPod hat?
Dessous Flyer

Dessous 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche„, 15.10.2006-20.05-2006, Di.-So. 10-17 Uhr, Rheinisches Industriemuseum, Schauplatz Ratingen, Cromforder Allee 24. (www.rim.lvr.de)

Oktober 18th, 2006

Gerade gedacht: Unterschicht 2.0.

Nerd Tasten.

Oktober 18th, 2006

Noch ein Manko: deutschen Mac Tastaturen fehlt die Auszeichnung von Tasten, die „normalsterbliche“ Macnutzer (i.e. Werbefutzis) eh nicht brauchen. Zum Beispiel eckige Klammern [] oder geschweifte Klammer {} oder Pipes | Backslash \ Tilde ~. Hier eine kleine Übersicht:

~
alt-n
| alt-7
\ alt-shift-7
[,] alt-5,6 (d.h. alt-5 [ und alt-6 ])
{,} alt-8,9
π alt-p

Es besteht auch noch die Möglichkeit, den Keyboard Viewer zu Rate zu ziehen, der kann in der Internationaliserungsecke der Systemeinstellung (System Preferences -> International) eingeschaltet werden und zeigt immer die aktuelle Tastaturbelegung an. Darin kann man dann nach Sonderzeichen rumwühlen…

Normale TastaturbelegungAlt TastaturbelegungAlt Shift Tastaturbelegung

Ach ja, hier noch der obligatorische Wikipedia link.

Screenshots (MacOSX).

Oktober 17th, 2006

Also, erstes Macmanko: keine Screenshot-Taste. Screenshots müssen mit einer Apfel-Dingens-Tastenkombination geschossen werden.

  • Dingenstaste-Shift-3: macht einen Screenshot des gesamten Bildschirms und legt ihm auf dem Desktop ab.
  • Dingenstaste-Shift-4: verwandelt den Cursor in ein Fadenkreuz, mit welchen man den zu „fotografierenden“ Bereich markieren kann. Drückt man nachträglich die Leertaste (Space), verwandelt sich das Fadenkreuz in eine Kamera, mit der man gezielt einzelnde Fenster usw. aufnehmen kann.

Die Bilddatei landet auf dem Desktop. Schafft man es irgendwie während der Prozedur noch zusätzlich die Ctrl-Taste gedrückt zu halten (weil man z.B. mehr als 10 Finger zur Verfügung hat), wird der Screenshot nicht in einer Datei auf dem Desktop abgelegt. Stattdessen landet er in der Zwischenablage. Von da aus kann man den Screenshot mit Dingens-V in eine beliebige Applikation einfügen/pasten, die mit Bilddaten umgehen kann.

grab.pngAusserdem befindet sich unter Programme->Dienstprogramme (Applications->Utilities) noch die Applikation Bildschirmfoto, bzw. Grab, die allerdings nicht wesentlich mehr bietet, das die beschriebenen Tastenkürzel.

Umdenken…

Oktober 17th, 2006

So, jetzt habe ich endlichen meinen neuen Laptop (MacBook Pro) und denke, ich nutze den Blogkrams hier, um mir ein paar Sachen zu notieren, nach denen ich als nicht-Mac-User ein Weilchen rumsuchen musste…

Also nicht mehr nur Schwachsinnspostings. (Was ist unlustiger als Nonsensblogs? Computertippblogs!)

Wer suchet, der findet.

September 19th, 2006

Es gibt Situationen, da wissen selbst hartgesottene Internetprofis nur noch mit dem Kopf zu schütteln. Dass Menschen von uns erfahren wollen, wie sie ihre Alte um die Ecke bringen, dass sie Campingtipps für den Italienurlaub erwarten oder Genaueres zum Thema Prisma erfahren möchten, ist verständlich. Aber das? Uns fehlen die Worte, muss den heute alles umsonst sein? Ein kurzer Auszug aus unseren Suchlogs:

Zu bloed sich ohne Anleitung einen von der Palme zu wedeln.

Apropos Prisma: unsere Beiträge zum Thema haben jetzt ein neues Zuhause: www.prismablog.de. Klicken Sie mal, was drin steht!

Halbplanet der Fernsehzeitschriften.

September 15th, 2006

Aktuelles zum Thema Prisma finden Sie ab sofort unter: www.prismablog.de

Wickert, laut HartlapDer Gelehrtenstreit zwischen Ulrich Wickert, Grande Dame der deutschen Fernsehunterhaltung, und Prisma Chefredakteur Detlef Hartlap hält an. Nachdem Wickert in seiner Sendung Hartlaps Klassiker „Island: Reisen mit Insidertips“ jüngst mit einem lapidaren: „Belanglos! Wer will da hin? Fahren Sie lieber nach Frankreich!“ abfrühstückte, holt Kulturkritikschwergewicht Hartlap nun in seinem aktuellen Editorial zum Rückschlag aus. Und der sitzt!

In einem perfekt konstruiertem Metadialog werden eigene Metaphern hinterfragt, dass diese nicht „vollends schief werden“. Hier wird der Moderator zu einem gestürzten Olympier stilisiert, verbannt zum Dasein in einer einsamen „Nische (…) eine(r) Bücherstube“, dort Wickerts Leidenschaft für Fernsehen mit „Menschenfresserei“ gleichgesetzt. Wickert, ein Halbplanet, Pluto gleich, mit dem bloßen Augen längst nicht mehr sichbar.

Wen interessiert Wickert? Ist das normal, dass ein Moderator und seine Versprecher als spannender empfunden werden als die Nachrichten selbst?

Unsere Antwort auf diese Frage kennen Sie wohl schon.

— Die Redaktion

Klobrillendiebstahl: ein Italienischer Volkssport.

September 12th, 2006

typisch Italien: dreckig und keine KlobrilleAm 1. September, Namenstag des St. Fiacre, Schutzpatron der Taxifahrer, Geschlechtskranken und Hämorrhoidenleidenden sieht man überall in Italien junge Männer mit gestohlenen Klobrillen aus Bars und Restaurants fliehen, um diese ihrer Herzensdame als Beweis ihrer Liebe zu schenken.

Diebstahlsicher? Von wegen.Dieser, allerorten als „Rubi la toletta“ bekannte Streich, erfreut die gebeutelten Toilettenbesitzer natürlich weniger. Sie rüsten auf: vielerorts sind in Italien die Klobrillen bereits abmontiert, speziell gesichert oder werden dem Toilettenbenutzer nur auf besondere Anfrage ausgehändigt. Auf dem Bild rechts (durch Klicken erhalten Sie eine Detailansicht) erkennen sie z.B. eine spezielle viereckige Toilette, die den Langfingern vermeintlich das Leben schwierig machen soll.

Fehl da etwas? Was Ausländer recht umständlich erscheint, ist für Italiener selbstverständlich: vor dem Toilettenbesuch geht man zum Wirt und erhält dort gegen einen geringen Pfand die Klobrille. Diese ist je nach Etablissement zusätzlich, z.B. durch eine schwere Kette oder einen Autoreifen, gesichert, wie es in Deutschland inszwischen auch bei Tankstellentoilettenschlüsseln üblich ist. Erst dann kann man sein „Geschäft“ erledigen.

Bitte fragen Sie an der Theke.TOPTIPP: Für ortsunkundige Reisende ist folgender Satz unverzichtbar: „Mi fornireste prego la sede della toletta?„, das soviel heißt wie „Bitte händigen Sie mir die Klobrille aus.“ Meist herrscht danach erst ein großes Gezeter. Der Wirt muss immer auf der Hut sein vor gewieften Tunichtguts, die vor keiner List zurückschrecken. Und längst beschränken sich die Beutezüge nicht mehr auf das Fiacrefest! Eher früher als später zeigt sich jeder Wirt in diesem Spielchen aber als einsichtig, also: hartnäckig bleiben. (Bild rechts, durch klicken erhalten Sie eine Detailansicht. Auf dem Schild steht: „Klobrille bitte an der Theke erfragen)

Bitte VOR und nach der Toilettenbenutzung die Hände waschen. Selbstverständlich kann der Wirt nicht immer eine frische Klobrille bereithalten. Besonders anfang September zur Zeit um das Fiacrefest sind Klobrillen in Italien in jedem Baumarkt ausverkauft. Betrachten sie das Bild links (durch Klicken erhalten Sie ein Detailansicht). Da entschuldigt sich der Wirt mit einem Schildchen und erinnert den Toilettenbenutzter an die besonderen Vorsichtsmaßnahmen, die sich aufgrund der widrigen hygienischen Bedingungen empfehlen. Auf dem Schild steht „Bitte waschen Sie sich vor und nach der Toilettenbenutzung die Hände“. TOPTIPP: Waschen Sie sich in Italien IMMER sowohl vor als auch nach der Toilettennutzung die Hände, auch bei vorhandener Klobrille!

Mussolinis Toilette auf Gran SassoÜbrigens: der Klobrillen Diebstahl hat in Italien auch in gehobenen Kreisen lange Tradition. So hat sich z.B. der Duce, Mussolini, selbst auf der Flucht aus dem Campo Imperatore die Zeit genommen, die Brille abzumontieren (Bild rechts, durch Klicken erhalten Sie eine Detailsansicht). Man munkelt, dass nach Sylvio Berlusconis Deutschlandbesuch sämtliche Klobrillen in Angela Merkels Privatresidenz erneuert werden mussten.

Prisma goes Bollywood!

September 11th, 2006

Aktuelles zum Thema Prisma finden Sie ab sofort unter: www.prismablog.de

Bollywood, here comes Detlef!Hartlap, metaphorisch betrachtet.Altmeister der deutschen Literatur Günter Grass weiss immer noch zu provozieren. Z.B. Prisma Chefredakteur Detlef Hartlap in seiner neuen Kolumne. Das aktuelle Gedankenspiel: Kopfnoten -> Indien („Auf Computer … scheint der Inder nur gewartet zu haben.„) -> Bollywood -> Grass (war auch mal in Indien) -> SS (man fragt sich langsam, wo Grass noch nicht war?) -> Kopfnoten („So wie [Grass] drauf war … vermute ich, dass er vorzügliche Kopfnoten hatte. Darauf legte man Wert, damals.„)

Sechs! Hinsetzen!