Archiv für die Kategorie „Prisma“

Neues von der GEZ

Freitag, 28. Juli 2006

GEZ Sonderangebot

Ab dem 1. Januar 2007 gilt die neue Gebührenordnung der GEZ, die endlich für mehr Gerechtigkeit und Transparenz sorgen wird. Ab sofort werden nicht nur auf Volks- und Kurzwellenempfänger und Farbfernsehgeräte Gebühren erhoben, sondern auch auf andere elektronische Gerätschaften wie Internet-PC’s, Handies, Brotbackmaschinen, elektrische Dosenöffner und Hobelmaschinen, unabhängig davon, ob die Geräte überhaupt für den Rundfunkempfang geeignet sind.

GEZ Werbung KnastWährend einige Miesmacher dem öffentlichen Rundfunk schamlose Selbstbereicherung unterstellen, weiß ZDF Intendant Markus Schächter die Gebührenerhöhung überzeugend in Perspektive zu rücken: „Es stimmt zwar, dass so gut wie kein Inhalt per Internet abrufbar ist, aber sie müssen bedenken, dass die Produktion qualitativ hochwertiger Programminhalte finanziell recht aufwendig ist. Während den Dreharbeiten zur letzten Staffel des ZDF Dauerbrenners Unser Charly, z.B. hat unser Regisseur allein 15 Schimpansen verschlissen. Haben sie überhaupt eine Vorstellung davon, was so ein blödes Äffchen kostet?“

GEZ Werbung Autoradio Um die Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung gegenüber der Zwangsabgabe zu erhöhen, startet die GEZ in den kommenden Wochen eine Marketingoffensive, die laut GEZ Geschäftsführer Hans Buchholz: „Auch dem einfachsten Mitbürger auf die Konsequenzen seines asozialen Verhaltens“ aufmerksam machen soll. Ein paar der schönsten Motive dürfen wir Ihnen hier schon einmal vorab präsentieren. Einfach mal draufklicken!
Aber auch GEZ Gegner haben „schlagkräftige“ Argument, so z.B. ein Aktivist, der sich auf der Protest-Plattform www.pc-protest.de engagiert: „Ich habe meinen Fernseher schon längst im Baggerloch verklappt!“ Gratuliere! Für alle die, die noch nicht bereit sind, ganz auf TV zu verzichten, hat die FAZ ein paar prima Tipps zusammengestellt, wie man GEZ Schergen verarscht. Ganz legal keine Gebühren zahlen darf man allerdings nur als Politiker.

Zu früh gefreut.

Montag, 24. Juli 2006

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Anscheinend musste Franz Hünnekens doch nicht wie berichtet seinen Chefvertretungssessel räumen. So berichtet er in der aktuellen Prisma über die neuesten Besucherzahlstatistiken deutscher Museen. Lesenwert nur für Menschen mit Schlafstörungen.

Urlaub in TV-Land

Montag, 17. Juli 2006

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Prisma Redakteur Franz Hünnekens musste allem Anschein nach aufgrund seines katastrophalen Editorials der letzten Woche (wir berichteten), seinen Schreibtisch räumen, und zwar für den Kollegen Jörg Bärschneider, der sich Mühe gibt, gewohnt pessimistisch und negativ die Ereignisse der Woche zu kommentieren. „‚Zum Glück ist der Urlaub vorbei. Was ich jetzt brauche, ist Erholung!'“, beginnt das dieswöchige Editorial zum Thema Urlaub. Ob das die richtige Einstellungen zur Essayistentätigkeit ist? Kollege Hünnekens meinte wohl auch, er sei „auf der Arbeit und nicht auf der Flucht“. Also Herr Bärschneider, immer schön dran denken: wer den ‚Sterne‘ zitiert ist noch lange nicht Ernst Jünger! Wir jedenfall freuen uns auf die baldige Rückkehr des Chefs.

Skandal um hochangesehenes Fernseh- und Kulturmagazin (ad: Wenn die Katze aus dem Haus ist…)

Montag, 10. Juli 2006

Das ist ja wohl das allerletzte! Die hochintellektuelle Tristesse und schwermütige Nostalgie des D.H. mit Steckrübengeblah und leeren Lehrstellenversprechungen zu ersetzen… Bin schwer am überlegen, ob wir unseren jungen Reporter Jochen Moppek auf die Récherche nach Hartlaps geheimen Urlaubsort schicken sollen, damit er dort brühwarm von diesem Skandal berichten und den Chef zurück in die Redaktion holen kann.

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Rechts im Bild unsere rasende Reporterin Dirty Dörte, links eine dicke Brillenschlange. Dazwischen ein Mann mit braunem Anzug und blauer Krawatte. Die Reporterin war waehrend das Interviews zu stark alkoholisiert, um seinen Namen zu vermerken. Das Interview fand im Saunabereich der Staedtischen Bade- und Erholungsanstalten Herne statt.

Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse.

Montag, 10. Juli 2006

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Prisma-Redakteur Franz Hünnekens nutzt den Urlaub des Chefredakteurs Hartlap offensichtlich aus, um das sonst als eher anspruchsvoll geltende Editorial der Programmzeitschrift mit Banalitäten über Gemüse und die Rolling Stones zu besudeln.

Stimmen der Anderen…

Donnerstag, 6. Juli 2006

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„Hat Dein Opa mit Affen gepoppt?“, fragt sich Detlef Hartlap, Herausgeber der Prisma in einem spannenden Editorial hier.

Der Froschfresser ist im Endspiel

Donnerstag, 6. Juli 2006

froschfresser.bmpHochgeachtete Leser,

hätten Sie es gedacht? Deutschland war „Fussballlllland“, wir schwenken schwarzrotgoldene Fahnen und waren stolze Gastgeber. Aus, niente, der Traum vorbei. Besiegt vom Spaghetti, weiß der Fernsehzuschauer nicht mehr, was er essen soll. Zu diesen dunklen Zeiten sehnt man sich nach Omas Königsberger Klopsen zurück, aber „Anything Goes“ scheint huetzutage auch zu bedeuten, dass man stattdessen zu Froschschenkel Rot-Wiiß vor dem Fernseher greift (oder, im unerträglichen US-Slang: „TV-Dinner“). Na dann:

Bon Appetit!

Ihr Detlef Hartlap