Sexualität der Zukunft heute.

Erotik PurLangsam aber sicher schleicht das Internet wie ein Luchs in alle Bereiche des täglichen Lebens. Wer kauft heute noch einen Hasen, wie noch vor einigen Jahren üblich, im Zoofachhandel oder beim Schlachter? Vorbei die Zeiten des lustlosen Blätterns in einer Fernsehzeitschrift. Alles was ‚Mensch‘ bewegt, kann bequem und unumständlich vor dem heimischen PC erledigt werden. Selbst die Entscheidung über das ideale Wunschkennzeichen wird im Sessel gefällt; die mühselige, mehrstundige Wartezeit im Strassenverkehrsamt muss erst bewältigt werden, nachdem die Lettern ausgewählt sind!
Aber gilt das für wirklich alle Bereiche des täglichen Lebens? Gesellschaftliche Ängste und Tabus verhinderten lange das Eindringen in einen Bereich, Sie wissen schon. Doch jetzt pocht das Internet an der letzten ungeöffneten Pforte: die zum Schlafzimmer. Vorbei die Zeiten als ‚mensch‘ noch tonnenschwere Baumleichen kreuz und quer durch die Wohnung schleppen musste, um seine Palme zu wedeln. Den „Neckermann“ gibt’s jetzt online und er hat, allen Befürchtungen zum Trotz, nichts an seiner erotischen Brisanz eingebüßt! Da lüften wir unseren Hut und sagen: „Ganz schön gewagt, Herr Neckmann!“

Viel Glück wünscht,
– Ihre Redaktion

5 Kommentare zu „Sexualität der Zukunft heute.“

  1. zeitmanager sagt:

    Fiese Links!

  2. klugscheisser sagt:

    Danke fuer die tollen Links! Dank Eurem Block habe ich nun mein Traumkennzeichen: Ossi!!

    http://blog.kuriositaet.de/wp-content/uploads/2006/07/wunschkennzeichen.png

  3. a2800276 sagt:

    Hallo Herr zeitmanagement,

    was ihnen wahrscheinlich nicht aufgefallen ist, bei der jungen Dame in der Zoofachhandlung handelt es sich um keine Geringere als unsere eigene Doerthe, 1994 in Rudis Hamsterwelt, Warstein!

  4. zeitmanager sagt:

    Ich meinte doch auch den Kaninchentöter. Kann man das nicht einfach nach alter Väter Sitte mit bloßen Händen (z.B. durch Erwürgen) machen?

  5. a2800276 sagt:

    Man fragt sich, wie die Schlachtstube wohl aussieht, wenn man nicht dem Hinweis befolgt und den KOPF NUR HALBERZIG AUF EINEN WACKELIGEN STAPEL ZEITSCHRIFTEN ABSTUETZT bevor man abdrueckt. Wer so einen Hinweis in Versalien hinzufuegt, spricht sicherlich aus Erfahrung.

    Zu meiner Zeit hat man die Karnickel einfach vom Heuboden plumpsen lassen, in der Hoffnung, dass sie auf dem Weg nach unten von einem Balken erfasst werden.